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Duggendorfs Geschichte
Die Gemeinde Duggendorf liegt im Nordwesten des Landkreises Regensburg. Das Gemeindegebiet wird durch die Staatsstraße 2235 an die Autobahn Regensburg-Nürnberg angebunden. In Nord-Süd-Richtung durchzieht die Staatsstraße 2165, die parallel zur Naab verläuft, das Gemeindegebiet von Duggendorf. Bei Heitzenhofen stößt die Kreisstraße R 39 von Osten her auf die Staatsstraße 2165. Duggendorf, der Hauptort der Gemeinde, wird urkundlich bereits im Jahre 1270 erwähnt. Seit 500 Jahren ist Duggendorf Pfarrei. Die barocke Pfarrkirche, das Kleinod von Duggendorf, stammt aus dem Jahre 1736.  Grabplatten an der Außenfassade weisen durch die Jahreszahl 1521 und 1530 auf eine frühere Kirche hin. Sehenswert ist die Rokokoorgel aus dem Jahre 1738, die inzwischen renoviert wurde. Der Ort selber liegt malerisch eingerahmt von Bergen und Hügeln in einem Talkessel der Naab. Erholungssuchende haben die Möglichkeit zum Wandern, Baden, Paddeln und Angeln. Durch Baugebietsausweisungen im Westen des alten Ortskerns hat sich der Ort beträchtlich erweitert. Wer auf der Staatsstraße 2165 Richtung Norden fährt, kommt nach 2 km in den kleinen Ort Heitzenhofen, der bereits im 16. Jahrhundert durch die Errichtung eines prächtigen Hammerschlosses mit Treppengiebeln große Bedeutung erlangte für die Eisenerze aus Amberg, die auf Vils und Naab transportiert wurden. Sehenswert ist die schmucke Wolfgangskirche aus dem 18. Jahr hundert, die unmittelbar am Ufer der Naab liegt. Da sie durch die Hochwasser der Naab im Laufe der Jahre schwer gelitten hatte, wurde sie in den letzten Jahren renoviert und erstrahlt in neuem Glanz. Hochdorf, das schon immer zur Pfarrei Duggendorf gehörte, aber selbständige Gemeinde war, wurde im Zuge der Gebietsreform 1978 mit der ehemaligen Gemeinde Duggendorf zu einer neuen Gemeinde zusammengelegt. Als zu Beginn des 18. Jahrhunderts durch die Pest fast die gesamte Bevölkerung des Ortes hinweggerafft wurde, errichtete man zu Ehren des Hl. Sebastian die heutige Filialkirche.  Ein Schloss bestand in Hochdorf bereits im 16. Jahrhundert. Es war im Besitz der Teuffel von Pirkensee. Das Wappen dieses Geschlechtes, das auch an der Pfarrkirche in Duggendorf angebracht ist, diente als Vorlage für das Wappen der Gemeinde Duggendorf. Das Schloss, bereits im 16. Jahrhundert errichtet, wurde im 18. Jahrhundert umgebaut.  Ein Schloss besitzt auch die Ortschaft Wischenhofen, die bis 1946 selbständige Gemeinde war. Über die früheren Besitzer des Schlosses und das Schloss selber ist so gut wie nichts bekannt. Heute ist es in Privatbesitz zweier Familien. An die Nordseite schließt sich die Schlosskapelle an. Sie wurde ebenfalls in den letzten Jahren renoviert. Die Gemeinde Duggendorf ist an das Netz der Regensburger Verkehrsbetriebe angebunden, so dass gute Verbindungen zum Oberzentrum Regensburg bestehen. Das Naabtal dient als Naherholungsziel für die Großstadt Regensburg und liegt im Landschaftsschutzgebiet. Die Gemeinde Duggendorf, zu der auch noch die Orte Neuhof, Judenberg, Schwarzhöfe und einige Weiler und Einöden sowie die Wochenendhaussiedlungen Aufn'berg und Girnitz gehören, hat ca. 1550 Einwohner. |
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SCHNELLER GEFUNDEN
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